Der Hafenmeister



Regattahaus in Schilksee



eingeweiht



 
  Die Entwicklung des Olympiazentrums Schilksee zu einer modernen Sport- und Tourismus-Marina ist ein gutes Stück vorangekommen.

Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz weihte bei einer Feierstunde am Freitag, 13. Juni, offiziell das Regattahaus auf dem Hafenvorfeld ein. „Für KIEL.SAILING CITY ist das Regattahaus in jeder Hinsicht ein riesiger Fortschritt. Mit diesem Gebäude setzen wir einmal mehr Maßstäbe für den internationalen Regattabetrieb“, betonte die Verwaltungschefin in ihrer Eröffnungsansprache. Und: „Ich danke der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung und ihrem Vorsitzenden und Kieler Ehrenbürger Berthold Beitz für ihre großzügige Unterstützung, ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre.“

Das zweigeschossige, 370 Quadratmeter große Gebäude beherbergt künftig die Regattaleitung bei Segelgroßveranstaltungen wie der Kieler Woche. Außerdem verfügt es über Schulungs- und Seminarräume. Sie stehen dem Segelnachwuchs aus ganz Deutschland zur Verfügung und sind durch mobile Trennwände variabel nutzbar. Die späteren Hauptnutzer wurden von Anfang an in die Planungen mit einbezogen. Entstanden ist so ein Gebäude, das Spitzen- und Freizeitseglern, Beachvolleyballern sowie Vereinen und möglichen weiteren Nutzern gleichermaßen gerecht wird. Das Grundstück, auf dem sich das Haus befindet, bietet zudem Erweiterungsmöglichkeiten für Container. So können in Zukunft weitere Großveranstaltungen vom Format der Kieler Woche organisatorisch bestens bewältigt werden. „Wir haben jetzt viel Platz, um den Segelsport in KIEL.SAILING CITY weiter voranzubringen“, so Volquartz. Erfreulich sei auch die vorbildliche, Energie sparende Bauweise. Das Regattahaus genüge dem KfW-40-Standard. Das schone die Umwelt und spare auf lange Sicht Betriebskosten. „Damit handelt die Landeshauptstadt Kiel als Klimaschutzstadt verantwortlich“, so die Oberbürgermeisterin weiter.

Für die Errichtung des Regattahauses hatte die städtische Immobilienwirtschaft einen Einladungswettbewerb unter vier Architekturbüros ausgelobt. Gewonnen hatte diesen das Kieler Architekten-Contor Schäfer, Agather, Scheel. Baubeginn für das Regattahaus war im September 2007. Dank der großzügigen Unterstützung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung in Höhe von 835.000 Euro und 20.000 Euro aus dem Schleswig-Holstein-Fonds konnte das Millionenprojekt nach gut neun Monaten Bauzeit fertiggestellt werden. Seine Generalprobe bestand es bereits beim „Goldenen Pfingstbusch“, der europäischen Regatta für den Segelnachwuchs.

Das Regattahaus ist wichtiger Baustein zur Fortentwicklung des Olympiazentrums Schilksee. Die anlässlich der Olympischen Spiele 1972 erbaute Wohn-, Gewerbe- und Sportanlage wird seit einigen Jahren umfassend saniert. Ingesamt investiert die Landeshauptstadt Kiel bis zum Jahr 2010 fast 14 Millionen Euro in die Modernisierung. Das Olympiazentrum soll zur modernen Marina mit internationaler Ausstrahlung und zum touristischen Aushängeschild von „KIEL.SAILING CITY - Welthauptstadt des Segelns" entwickelt werden.

Textquelle: www.kiel-sailing-city.de      Fotos: Michael Unger © 2008





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