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Aktuelles
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29.12.03
Seit dem 29.12.03 haben wir auf unsere Seite ein Forum
eingerichtet.
Hier können sich alle Norwegenfans und Interessierte untereinander austauschen
oder auch für andere Tipps und Info`s einstellen. Dieses Forum soll rein
privat genutzt werden; also bitte keine kommerziellen Anzeigen oder Links einstellen.
Viel Spaß.
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Noch bis Ostern fangen Fischer auf den norwegischen Lofoten traditionell den
Dorsch
Man riecht es überall auf den Inseln. Der Lofot-Fischfang
hat nördlich des Polarkreises seinen Höhepunkt erreicht. Von Januar
bis Ostern laufen die Kutter jeden Morgen wie zu einer Regatta aus, um einen
ganz besonderen Fisch zu fangen. Die Norweger nennen ihn "Skrei",
den Wanderer. Bei uns heißt er Dorsch. Später, wenn er im Alter von
sieben Jahren zum ersten Mal gelaicht hat, ist er der Kabeljau. "Skrei"
statt üblicherweise "Torsk" heißt der Fisch, wenn er im
Januar von der Barentsee zum Laichen südwärts nach Nordnorwegen zieht,
erklärt Terje Martinussen vom Norwegian Seefood Export Council. "Es
zieht den Skrei vor allem in den Vestfjord zwischen dem Festland und den Lofoten".
Früher lagen auf den Lofoten, einer der schönsten Inselgruppen der
Welt, Zehntausende von Fischern auf der Lauer. Sie kamen aus ganz Norwegen,
segelten oder ruderten über riesige Entfernungen, um dabei zu sein. 30000
Boote zählte man in den besten Zeiten, bis 1940 waren es noch 23500, 1960
schon weniger als 10000. 1947 wurde der Fangrekord von 145897 Tonnen aufgestellt.
"Im Jahr 2003 brachten es 1600 Boote auf 44000 Tonnen", zieht Martinussen
Bilanz. Der Skrei-Fang hat an Bedeutung verloren, ist aber auf den Lofoten immer
noch das Ereignis des Jahres.
Die Fischer schliefen ursprünglich unter ihren umgestülpten Booten. Aber schon im 12. Jahrhundert befahl König Iystein, ihnen auf Pfählen über dem Wasser errichtete Holzhütten als Quartiere zur Verfügung zu stellen. Rorbuer heißen diese ochsenblut-roten Häuser. Sie dienen heute, natürlich wesentlich komfortabler ausgestattet, als typische Unterkünfte für Lofoten-Urlauber. Sicht- und riechbares Produkt der Skrei-Saison ist der Stockfisch. Ab Mitte März, wenn keine Frostgefahr mehr besteht, werden die Fische, geköpft und paarweise an den Schwänzen zusammen gebunden, auf riesigen Holzgestellen zum Trocknen aufgehängt, bis sie knüppelhart sind.
Über Jahrhunderte war dieser Stockfisch der Hauptexport-Artikel des Nordens. Die Hansestadt Bergen sicherte sich das Export-Monopol und machte glänzende Geschäfte damit. "Heute gehen 90 Prozent der Stockfisch-Produktion nach Italien", sagt Martinussen. Tagelang sorgsam eingeweicht, ist er beliebte Fastenspeise oder taucht als "Stoccafisso" auf der Speisekarte auf. Eine andere Skrei-Variante ist der Klippfisch. Früher dörrte er, wie der Name sagt, aufgeklappt auf den Felsklippen. Heute wird er maschinell verarbeitet, angetrocknet und gesalzen. Als "Bacalhau" findet man ihn vor allem in Portugal auf den Speisekarten.
Auf der kleinen Insel Skrova, früher einmal wichtige Walfangstation, wird diese Spezialität produziert, neben der Verarbeitung der Fische aus vier eigenen Lachsfarmen. Aina Ellingsen leitet die Fischfabrik mit ihrem Bruder. Gegründet hat sie 1947 ihr Vater aus einem wahrlich einleuchtenden Grund. "Er konnte selbst nicht Fischer sein, weil er immer seekrank wurde", sagt die Fabrik-Chefin. 50 von 270 Insulanern sind in der Fabrik beschäftigt. "Und die Kinder", lächelt Aina, "verdienen sich während der Skrei-Saison bei uns ein schönes Taschengeld". Sie schneiden mit ihren zarten Fingern die Dorsch-Zungen heraus. "Eine phantastische Delikatesse" sei das, jedenfalls für die Norweger. "Ihren Skrei essen sie natürlich lieber fangfrisch."
Das Inselchen Skrova war früher erste, weil vorgelagerte Anlaufstation der Lofot-Fischer. Heute laufen die meisten von der Hauptstadt Svolvlr oder vom Webcambuch-Fischerhafen Henningsvlr aus. Um sechs und zehn Uhr fällt jeweils der Startschuss. "Die Fanggründe werden den Fischern genau zugeteilt, je nachdem, ob sie mit Langleine oder Netz fischen", erklärt Martinussen. Abends müssen sie heimkehren, nachts hat der Skrei seine Ruhe. Nur die kleinen Boote dürfen sich beim "Lofotfisket" in Küstennähe auf die Jagd machen. Die großen Trawler, die Fangfabriken, müssen sich fern halten.
Die schönste Art, zu den Lofot-Fischern zu reisen, sind die Hurtigruten-Schiffe. Seit über 100 Jahren fahren sie, ursprünglich als Postdampfer, heute mehr als komfortable Beinahe-Kreuzfahrtschiffe, die Küste von Bergen bis hoch zum Nordkap auf und ab. Jeden Abend startet in Bergen eines der elf Hurtigruten-Schiffe zur 2500-Seemeilen-Reise. 34 Häfen werden bis Kirkenes an der norwegisch-russischen Grenze angelaufen. Am 12. Tag ist das Schiff wieder in Bergen. Die Post wird längst mit Flugzeugen befördert, aber sonst hat Hurtigruten den Charakter als Expresslinie bewahrt. In jedem Hafen wuseln die Gabelstapler übers Pier, um flink Fischkisten, Bierfässer oder Blumenerde zu verladen. Einheimische steigen zu, um eine oder zwei Stationen später das Schiff wieder zu verlassen. Ein faszinierender Höhepunkt dieser "schönsten Seereise der Welt" ist die Annäherung an die Lofoten. Aus Richtung Süden taucht hinter Bodö die "Lofotwand" imposant auf, eine über 100 Kilometer lange Inselkette mit bizarr zersägten Bergen. Wer aus Richtung Norden kommt, erreicht die Lofoten durch den Raftsund.
Den engen Trollfjord, im Sommer beliebtes Ausflugsziel, laufen die Schiffe im Winter meist wegen Lawinengefahr nicht an. Dort tobte 1890 die im hohen Norden berühmte "Schlacht im Trollfjord". Damals wehrten sich die Lofot-Fischer wütend gegen die neuen Dampfschiffe, die mit ihren Schleppnetzen den Kabeljaufang unter ihre Kontrolle bringen wollten. Heute können die kleinen Fischer nichts mehr dagegen tun, dass weit draußen die großen Trawler trotz Quoten-Festlegungen die Kabeljau-Bestände schrumpfen lassen. Die Lösung für die Lofoten sieht man in der Farmaufzucht. Die ersten 250 Tonnen Farm-Kabeljau sollen schon 2004 exportiert werden, sagt Terje Martinussen. Klaus Thiele
Informationen: Norwegisches Fremdenverkehrsamt,
Neuer Wall 41, 20354 Hamburg, ´N: 040/229415-18,
Fax: 229415-88, Internet: www.visitnorway.com
Quelle: Wiesbadener Kurier, 28.02.04
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Bremen/Langesund (dpa/gms) - Deutsche Norwegen-Urlauber können jetzt auch Fährüberfahrten bei der Reederei Kystlink buchen. Das Unternehmen, ist nach eigenen Angaben nun auch in Bremen mit einer Generalagentur vertreten.
Bislang wurden vor allem Lastwagen zwischen Hirtshals in Dänemark und Langesund in Südnorwegen befördert. Für Pkw bis fünf Meter Länge und fünf Insassen kostet die sechsstündige Überfahrt auf der einfach ausgestatteten Fähre ab 100 Euro. In der Hochsaison vom 18. Juni bis 15. August liegt der Preis bei mindestens 176 Euro.
http://www.kystlink.de
© dpa - Meldung vom 24.02.2004 13:46 Uhr
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Kabeljau mit Coladose im Bauch
Bergen- Beim Ausnehmen eines Kabeljaus für das Abendessen hat eine
norwegische Familie eine leicht zerdrückte Cola-Dose ans Tageslicht befördert.
Wie die Zeitung "Bergens Tidende" berichtete, hatte der Vater den
2 Kilo schweren Fisch am Hafen gekauft, nachdem er selbst bei einer Angeltour
kein Glück gehabt hatte. "Die Form war irgendwie schon komisch",
berichtete der Norweger, der den Kabeljau zusammen mit seinem Sohn ausnahm.
Quelle: Kieler Nachrichten vom 21.02.04
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Zur Ausbildung ins Ausland
Delmenhorst/Oldenburg-Land (eb). Um die berufliche Mobilität von Jugendlichen zu fördern, können Lehrlinge einen Teil ihrer Ausbildung in Großbritannien, Norwegen oder den Niederlanden absolvieren. Wie die Handwerkskammer (HWK) Oldenburg mitteilt, fördert das Bundesbildungsministerium den Auslandsaufenthalt, der in der Regel drei bis sechs Wochen dauert. Durch das Austauschprogramm soll nicht nur die sprachliche Kompetenz verbessert, sondern auch Einblicke in andere Arbeitsweisen und Ausbildungssysteme gewonnen werden. Weitere Auskünfte zum Programm bei der HWK unter Telefon 0441/232255.
Quelle: Delmenhorster Kurier, 16.02.04 ==============================
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Ab 01.01.04 gelten in Norwegen höhere Bußgeldstrafen für u. a. Geschwindigkeitsüberschreitungen:
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vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit
bis 60 Km/h
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Überschreitung
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Bußgeld in norwegeischer Krone (ca. in €)
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01 - 05 Km/h
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0.500,-- NOK (ca. 65,-- €)
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06 - 10 Km/h
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1.200,-- NOK (ca. 150,-- €)
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11 - 15 Km/h
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2.200,-- NOK (ca. 275,-- €)
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16 - 20 Km/h
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3.200,-- NOK (ca. 400,-- €)
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21 - 25 Km/h
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5.000,-- NOK (ca. 625,-- €)
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vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit
ab 70 Km/h
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01 - 05 Km/h
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0.500,-- NOK (ca. 65,-- €)
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|
06 - 10 Km/h
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1.200,-- NOK (ca. 150,-- €)
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|
11 - 15 Km/h
|
2.000,-- NOK (ca. 250,-- €)
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16 - 20 Km/h
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2.800,-- NOK (ca. 350,-- €)
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21 - 25 Km/h
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3.800,-- NOK (ca. 475,-- €)
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26 - 30 Km/h
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5.000,-- NOK (ca. 625,-- €)
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31 - 35 Km/h
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6.000,-- NOK (ca. 750,-- €)
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über 35 Km/h zu schnell = Führerscheinentzug
oder Gefängnisstrafe !!
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